Die Tragemonstranz

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Das Altarstück von 1684, in Gold und Silber getrieben: es dient zur Ausstellung des Gnadenbilds und auch als Tragemonstranz bei Prozessionen. Gestiftet von Maria Erzherzogin von Österreich.

Im unterem Teil ist auf goldenem Schild eine in lateinischen Worten und antikes Vermaß gesetzte feierliche Widmung eingraviert, die in der Übersetzung ungefähr so lautet: 

GOTTES BRAUT, ZUGLEICH MUTTER UND TOCHTER DER HEILIGEN ANNA:
DEINE UNBEFLEKTE EMPFÄNGNIS VEREHRE ICH IN DIESEM BILD,
ICH, DIE ERZHERZOGIN MARIA- ANNA, WIDME ES DIR. 
SO SEI DENN DU MARIA HEILIGE TOCHTER DER MUTTER ANNA
EINE WOHLWOLLENDE MUTTER.
SEI MIT DEINER MUTTER SCHUTZPATRONIN  MIR UND DEN MEINEN,
UND ALLEN DIE DICH IN DIESEM GOTTESHAUS VEREHREN. 
DER DU DIES LIEST VEREHRE MARIA, DIE OHNE MAKEL EMPFANGEEN WURDE,
BETE FÜR MARIA- ANNA, DIE DIESES WEIHTE IM JAHRE 1684.

Seit 2017 kommt eine kleine Tragemonstranz zum Einsatz, um das Gnadenbild in mitten der Dülmener Wallfahrtsgruppe mit auf den Marienberg zu nehmen.